Finalisten Interviews 2011-BLOOOM Award by WARSTEINER

Pressemeldungen

28.10.2011 19:30

BLOOOM Award by WARSTEINER 2011 - das Finale

Preisverleihung am 28.10.2011, 19 Uhr, moderiert von Joko Winterscheidt Köln, 28.10.2011. Mit der Videoarbeit „beta“ hat Lukas Franciszkiewicz den ersten Preis des diesjährigen BLOOOM Award by WARSTEINER gewonnen. Mit seiner Idee gelang es ihm, sich unter mehr als 450 Bewerbern durchzusetzen.

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FINALISTEN INTERVIEWS 2011

INTERVIEW MIT DIANA AKOTO-YIP

Was bedeutet es für dich, unter den Finalisten zu sein?

Ich freue mich natürlich darüber und begreife es als Chance.

Was hast du gerade gemacht, als du davon erfahren hast?
Ich saß abends daheim vorm Rechner, las die Email und habe „Yeah“ geschrien.

Was hat dich dazu bewegt am BLOOOM Award by WARSTEINER teilzunehmen?
Ein Freund von mir hat mir geraten, mich zu bewerben.

Hast du dich schon einmal für den BLOOOM Award oder einen anderen Wettbewerb beworben?
Für BLOOOM noch nicht, für andere Wettbewerbe schon.

Hast du ein Vorbild, oder gibt es jemanden, der dich besonders inspiriert?
Ich habe kein Vorbild in Gestalt eines übermächtigen Idols. Inspiration finde ich ständig bei Menschen, die meine Arbeit und mich verstehen und reflektieren können. Natürlich inspirieren mich phasenweise Ausstellungen, Performances einzelner Künstler oder auch das Weltgeschehen. Aber es ist nicht möglich, hier etwas hervorzuheben, weil die Inspiration wohl eher zufällig sich Bahn bricht und von meinem momentanen Interesse abhängt.

Gibt es etwas (z.B. ein Erlebnis), das dein künstlerisches Schaffen besonders geprägt hat?
Wahrscheinlich meine Hausgemeinschaft in Mülheim / Ruhr, in der ich nach dem Abitur für ein paar Jahre wohnte. In der Gruppe aus Künstlern, Lebenskünstlern und Randexistenzen konnte sich jeder frei von normierten Lebensentwürfen entwickeln.

Hast du bereits an einer Gruppenausstellung teilgenommen oder hast du deine Arbeiten in einer Soloshow gezeigt?
Ich habe an mehreren Gruppenausstellungen und einer Doppelausstellung, teilgenommen, aber noch keine Einzelausstellung gezeigt.

Ist deine Arbeit speziell für den Wettbewerb entstanden? Wenn nicht, warum hast du gerade diese Arbeit eingesandt?
Die Idee zu Take a Pic ist 2010 entstanden, im März 2011 reiste ich für die Fotos und Videos nach Ghana. Dabei hatte ich den Wettbewerb noch nicht im Sinn. Allerdings konnte ich mir auf Anhieb vorstellen, dass mein auf Interaktivität mit und Reflektion durch das Publikum ausgelegtes Werk beim BLOOOM Award und auf der ART.FAIR gut aufgehoben ist.

Hast du einen Tipp für die Teilnehmer im nächsten Jahr, der dir besonders am Herzen liegt?
Macht kein Werk für den Wettbewerb, sondern für euch. Dann ist es umso schöner, wenn ihr im Wettbewerb besteht.

 


INTERVIEW MIT "BerliNeon" UND SEINEN ELTERN BERLINJOHN UND BERLINTINA

Was bedeutet es für dich, unter den Finalisten zu sein?
Ihr glaubt gar nicht, wie stolz mene Eltern und Freunde sind! Ein Finalist zu sein, fühlt sich so lebendig an! Das erste Mal raus aus Berlin, und jede Menge neue Kunst entdecken, mit der ganzen Family!

Was hast du gerade gemacht, als du davon erfahren hast?
Das war am helligsten Tag als Papi mich tanzend aus dem Schlaf geflackert hat. Mami hat mir zur Feier ein neon Herz gebastelt.

Was hat dich dazu bewegt am BLOOOM Award by WARSTEINER teilzunehmen?
Das Anmeldeformular war überhaupt nicht Laser Baby gerecht, schon das Ausfüllen wurde zum Abenteuer. Aber BLOOOM bedeutet doch Baby Laser vOoOn Morgen ?

Hast du dich schon einmal für den BLOOOM Award oder einen anderen Wettbewerb beworben?
Mein erstes Mal, bin doch erst frisch geboren.

Hast du ein Vorbild, oder gibt es jemanden, der dich besonders inspiriert?
Papi hat mir von Heinrich Göbel und Thomas Edison erzählt, das sind die Erfinder des Lichtes. Die haben noch echte Glühbirnen wachsen lassen.

Gibt es etwas (z.B. ein Erlebnis), das dein künstlerisches Schaffen besonders geprägt hat?
Ich mache schon Laser Streetart seit ick denken kann. Das Wichtigste war, dass Mami und Papi mir das Leben geschenkt haben.

Hast du bereits an einer Gruppenausstellung teilgenommen oder hast du deine Arbeiten in einer Soloshow gezeigt?
Soloshow :) mit Mami und Papi, jede Nacht!

Ist deine Arbeit speziell für den Wettbewerb entstanden? Wenn nicht, warum hast du gerade diese Arbeit eingesandt?
Ick hab mich mit Laser Streetart beworben, weil ich einfach alle Menschen zum Strahlen bringen möchte, meine Kunst muss keiner kaufen ums zu erleben!

Hast du einen Tipp für die Teilnehmer im nächsten Jahr, der dir besonders am Herzen liegt?
Wie Mami sagt: all you need is love

 

 

INTERVIEW MIT BENEDIKT BRAUN

Was bedeutet es für dich, unter den Finalisten zu sein?
Ich war begeistert.

Was hast du gerade gemacht, als du davon erfahren hast?
Ich habe gerade geschlafen. Als ich um 15 Uhr aufgewacht bin, habe ich den Anruf in Abwesenheit gesehen und dann später davon erfahren.

Hattest du das Gefühl, dass du es unter die Finalisten schaffen wirst?
Kann ich nicht sagen, das ist ja immer von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Dennoch bin ich mir über die Stärke dieser Arbeit bewusst.

Hast du dich schon einmal für den BLOOOM Award oder einen anderen Wettbewerb beworben?
Nein.

Wie bist du zur Kunst gekommen?
Tatsächlich gibt es da ein Schlüsselerlebnis. Im Alter von 18 Jahren habe ich mit Bitumen und Glasproben und Lackfarben experimentiert. Meine Mutter, die zu der Zeit ein Sommerfest organisiert hat, fand die Ergebnisse gut und hat sie dort ausgestellt. Am Ende waren dann die meisten Arbeiten verkauft.

Hast Du ein Vorbild, oder gibt es jemanden, der dich besonders inspiriert?
Es gibt Künstler, die ich gut finde, die aber kein direktes Vorbild sind. Dazu gehört z.B. Jonathan Meese, aber vor allem Arbeiten einzelner eher unbekannter Künstler.

Gibt es etwas (z.B. ein Erlebnis), das dein künstlerisches Schaffen besonders geprägt hat?
Geprägt nicht unbedingt, da ich ganz verschiedene Sachen mache – Videos, Performances, Installationen – was mir gerade einfällt. Was mich aber besonders beeindruckt, ist die Idee der 'Pataphysik, ein absurdistisches Philosophie- und Wissenschafts-Konzept des französischen Schriftstellers Alfred Jarry.

Hast du bereits an einer Gruppenausstellung teilgenommen oder hast du deine Arbeiten in einer Soloshow gezeigt?
Sowohl als auch.

Ist deine Arbeit speziell für den Wettbewerb entstanden? Wenn nicht, warum hast du gerade diese Arbeit eingesandt?
Nein, sie ist nicht speziell zu diesem Anlass entstanden. Ich denke die Arbeit ist eindeutig aber bietet den Betrachtern gleichzeitig verschiedene Zugänge.

Hast du einen Tipp für die Teilnehmer im nächsten Jahr, der dir besonders am Herzen liegt?
Ja, beschäftigt euch mit 'Pataphysik!!!

 

 

INTERVIEW MIT PIETER BRENNER

Was bedeutet es für dich, unter den Finalisten zu sein?
Das ist immer eine der größten Ehren, als Künstler von Fachkundigen ausgezeichnet zu werden, als Künstler wiegt für dich das schon schwer, wenn z.B. Joko Winterscheidt oder Catharina Cramer positiv über deiner Arbeit urteilen. Das gibt schon Rückenwind.

Was hast du gerade gemacht, als du davon erfahren hast?
Ein bisschen an meinem Stuhl geleckt, um meinen Blutzucker zu
erhöhen;-)

Was hat dich dazu bewegt am BLOOOM Award by WARSTEINER teilzunehmen?
Interessantes Konzept, gute Chance, sinnvolle Preise, Bier und Kunst. Könnte von mir stammen.

Hast du dich schon einmal für den BLOOOM Award oder einen anderen Wettbewerb beworben?
Nein. Generell bin ich leider zu beschäftigt.

Hast du ein Vorbild, oder gibt es jemanden, der dich besonders inspiriert?
Ich denke Vorbilder wirken sich eher negativ auf das künstlerische Schaffen aus, also ideengeschichtlich ja durchaus Vorbilder, personenbezogen nein. Als Künstler lebt man von seinem individuellen Ansatz. Ich denke, der eigene Ansatz wird durch eine Ikonisierung konterkariert. Dann kommst du zu so Aussagen wie, ich mach das mal mehr so Warhol Style oder mal diesen bekannten Graffitti Künstler nach. Da bist du schnell in einer schwierigen Ecke.

Gibt es etwas (z.B. ein Erlebnis), das dein künstlerisches Schaffen besonders geprägt hat?
Nun, es gab einen Tag, an dem ich aufwachte und dem Nebel entfloh, ich begann mich von den ganzen äußeren Einflüssen zu lösen und die ganzen Erwartungen an meine Person zu brechen, seitdem versuche ich diese gewonnene Klarheit in meinen Entwürfen umzusetzen.

Hast du bereits an einer Gruppenausstellung teilgenommen oder hast du deine Arbeiten in einer Soloshow gezeigt?
Nein.

Ist deine Arbeit speziell für den Wettbewerb entstanden? Wenn nicht, warum hast du gerade diese Arbeit eingesandt?
Es ist momentan meine beste Arbeit, die Form, die Dramaturgie, die Narration des Stuhls sind einfach speziell. Die Konzeption des Materials, der Personalisierungseffekt durch Konsum und damit der Zusammenhang zum Rohstoff manifestieren sich in dem Stuhl und das obwohl er gleichzeitig so naiv und kindisch ist.

Hast du einen Tipp für die Teilnehmer im nächsten Jahr, der dir besonders am Herzen liegt?
Ich glaube, man sollte einfach die Arbeiten machen, die man fühlt (dass man sie machen kann/muss), ganz abgesehen, ob diese jetzt bei einem Award gewinnen kann oder nicht. Somit hat sich zumindest die Frage nach der Qualität der eigenen Arbeit schon erübrigt. Glück ist im Leben immer notwendig aber gleichzeitig immer auch da. Sonst hilft vielleicht noch Geld und Beten. Und manchmal nicht mal das.

 

 

INTERVIEW MIT LUKAS FRANCISZKIEWICZ

Was bedeutet es für dich, unter den Finalisten zu sein?
Ich freu mich sehr, dass alle Finalisten die Möglichekit erhalten auf der BLOOOM auszustellen.

Was hast du gerade gemacht, als du davon erfahren hast?
Ich war gerade in den Vorbereitungen für mein nächstes Projekt.

Was hat dich dazu bewegt am BLOOOM Award by WARSTEINER teilzunehmen?
Ich finde es spannend mein Projekt, das im Rahmen meines Design-Studiums entstanden ist, in einem künstlerischen Kontext zur Diskussion zu stellen. Diese Grenzüberschreitungen sind zwar nichts Neues aber, wie ich finde, eine sehr wertvolle Erfahrung. Gerade weil ich meinen Beitrag weiterhin dem Design verorten würde.

Hast du dich schon einmal für den BLOOOM Award oder einen anderen Wettbewerb beworben?
Es ist das erste mal, dass ich beim BLOOOM Award teilnehme und auch die erste Auszeichnung meines Projektes „beta“.

Gibt es etwas (z.B. ein Erlebnis), das dein künstlerisches Schaffen besonders geprägt hat?
Ich bin ständig auf der Suche nach neuen Möglichkeiten mich auszudrücken. Das Studium ist dabei für mich ein offener Weg des Verwerfens.

Hast du bereits an einer Gruppenausstellung teilgenommen oder hast du deine Arbeiten in einer Soloshow gezeigt?
Ich habe bereits an einigen Gruppenaustellungen teilgenommen. Auch weiterhin möchte ich mich intensiv mit der inhaltlichen und erfahrbaren Gestaltung von Ausstellungen befassen.

Ist deine Arbeit speziell für den Wettbewerb entstanden? Wenn nicht, warum hast du gerade diese Arbeit eingesandt?
Die Arbeit ist, unabhängig vom BLOOOM Award, das Ergebnis meines 5. Semesters im Studiengang „Industriedesgn B.A.“ an der Muthesius Kunsthochschule Kiel. Das Projekt wurde Betreut von Prof. Frank Jacob. Der eigentliche Wert des Projektes liegt im Dialog, der angestoßen werden soll. Eine Ausstellung wie die BLOOOM ist ein idealer Ort, um die Gedanke aufzugreifen und weiterzuführen.

 

 

INTERVIEW MIT JOHANNES GRAMM

Was bedeutet es für dich, unter den Finalisten zu sein?
Ich bin neugierig, was kommt.

Was hast du gerade gemacht, als du davon erfahren hast?
Ich hab Emails gelesen.

Was hat dich dazu bewegt am BLOOOM Award by WARSTEINER teilzunehmen?
Ich wurde von Freunden dazu aufgefordert.

Hast du dich schon einmal für den BLOOOM Award oder einen anderen Wettbewerb beworben?
Ich hab mich noch nie für den BLOOOM Award beworben aber für andere Wettbewerbe.

Hast du ein Vorbild, oder gibt es jemanden, der dich besonders inspiriert?
Ich mag unter anderem George Carl, Don Martini, Charlie Rivel, Arthur Cravan und die Jazzsängerin Katharina Debus

Gibt es etwas (z.B. ein Erlebnis), das dein künstlerisches Schaffen besonders geprägt hat?
Meine Neugierde, die Bilder von Grünewald, draußen spielen als Kind.

Hast du bereits an einer Gruppenausstellung teilgenommen oder hast du deine Arbeiten in einer Soloshow gezeigt?
Ich habe schon Ausstellungen gemacht.

Ist deine Arbeit speziell für den Wettbewerb entstanden?
Ich habe das Bild nicht für den Wettbewerb hergestellt.

Wenn nicht, warum hast du gerade diese Arbeit eingesandt?
Ich mag es und es ist ein gutes Bild.

Hast du einen Tipp für die Teilnehmer im nächsten Jahr, der dir besonders am Herzen liegt?
Den Tipp gebe ich nach dem Wettbewerb.

 

 

INTERVIEW MIT ANNE KÜCKELHAUS

Was bedeutet es für dich, unter den Finalisten zu sein?
Es ist ein Erfolg, aus so einer großen Zahl von Einsendungen ausgewählt zu werden und natürlich auch eine schöne Bestätigung für die eigenen Arbeit!

Was hast du gerade gemacht, als du davon erfahren hast?
Gefrühstückt!

Was hat dich dazu bewegt am BLOOOM Award by WARSTEINER teilzunehmen?
Der ungewöhnliche Preis hat mich sehr gereizt.

Hast du dich schon einmal für den BLOOOM Award oder einen anderen Wettbewerb beworben?
Es gehört zur Arbeit als Künstlerin dazu Bewerbungen zu schreiben, sich um Ausstellungen zu bemühen, etc..

Hast du ein Vorbild, oder gibt es jemanden, der dich besonders inspiriert?
Niemanden konkret. Natürlich z.B. andere Künstler, deren Arbeiten ich schätze, aber auch Leute, die mich unterstützen

Gibt es etwas (z.B. ein Erlebnis), das dein künstlerisches Schaffen besonders geprägt hat?
Alle meine Arbeiten beruhen letztendlich auf alltäglichen Erlebnissen.

Hast du bereits an einer Gruppenausstellung teilgenommen oder hast du deine Arbeiten in einer Soloshow gezeigt?
Diverse. Sowohl Einzelausstellunen als auch Gruppenausstellungen im In- und Ausland.

Ist deine Arbeit speziell für den Wettbewerb entstanden? Wenn nicht, warum hast du gerade diese Arbeit eingesandt?
Nein. Da meine Arbeiten Skulpturen, bzw. kleine Installationen sind, man aber nur eine Fotografie einreichen durfte, kam es darauf an, dass sich auf einem Bild alle wichtigen Aspekte der Arbeit erschließen. Das hat die Auswahl der Arbeit maßgeblich mitbestimmt.

 

 

INTERVIEW MIT FRANZISKA PETER

Was bedeutet es für dich, unter den Finalisten zu sein?
Ich freue mich sehr darüber, dass meine Arbeit ausgewählt wurde und ich die Möglichkeit habe, mein Video einem so breiten Publikum zu zeigen und direkte Reaktionen zu erfahren.

Was hast du gerade gemacht, als du davon erfahren hast?
Ich hatte eine Küchenschürze umgebunden, in der linken Hand das Handy, in der rechten Hand den Kochlöffel und machte mir gerade das Mittagessen.

Was hat dich dazu bewegt am BLOOOM Award by WARSTEINER teilzunehmen?
Ich konnte mich mit einer neueren Arbeit bewerben, die sich formal nicht so leicht kategorisieren lässt. Und ist dies meist hinderlich und wird vielen anderen Ausschreibungsanforderungen nicht gerecht, hatte ich den Eindruck, dass genau solche Arbeiten, d.h. die sich in viele künstlerische Bereiche gleichzeitig erstrecken, besonders willkommen sind.

Hast du dich schon einmal für den BLOOOM Award oder einen anderen Wettbewerb beworben?
Von dem Award hatte ich zwar schon letztes Jahr gehört, aber mich dieses Jahr erstmalig beworben. Ansonsten bewerbe ich mich regelmäßig für Kunstwettbewerbe und ähnliches.

Hast du ein Vorbild, oder gibt es jemanden, der dich besonders inspiriert?
Nein, ein Vorbild habe ich nicht. Es gibt aber viele Personen aus den unterschiedlichsten Kunstrichtungen, die ich bewundere, von deren Arbeiten ich begeistert bin und von denen ich mich inspirieren lasse.

Gibt es etwas (z.B. ein Erlebnis), das dein künstlerisches Schaffen besonders geprägt hat?
Nein, da gibt es kein Erlebnis. Wenn mich irgendwas geprägt hat, dann vielleicht die Erkenntnis, dass man aus dem Eigenen schöpfen und schaffen kann; man muss sich nur trauen.

Hast du bereits an einer Gruppenausstellung teilgenommen oder hast du deine Arbeiten in einer Soloshow gezeigt?
Ja. Beides.

Ist deine Arbeit speziell für den Wettbewerb entstanden? Wenn nicht, warum hast du gerade diese Arbeit eingesandt?
Nein, die Arbeit ist nicht speziell dafür entstanden. Ich habe diese Arbeit eingereicht, weil sie unter anderem die „klassisch“ künstlerischen Ausdrucksmittel Zeichnung und Malerei mit Video verbindet und zusätzlich durchdrungen ist von einer weiteren künstlerischen Disziplin - der Musik. Ich dachte mir, damit entspricht sie eigentlich sehr gut dem konzeptuellen Ansatz der BLOOOM - Arbeiten aus den Grenzbereichen und den Schnittstellen künstlerischer Disziplinen zu präsentieren.

Hast du einen Tipp für die Teilnehmer im nächsten Jahr, der dir besonders am Herzen liegt?
Ja. Macht mit!!!

 

 

INTERVIEW MIT PETER QUILITZSCH

Was bedeutet es für dich, unter den Finalisten zu sein?
Ich empfinde es als eine großartige Auszeichnung und freue mich sehr über die Wertschätzung meiner Arbeit. Ich freue mich auch sehr darauf, die anderen Finalisten kennenzulernen und auf den Gedankenaustausch mit Ausstellern und Messebesuchern.

Was hast du gerade gemacht, als du davon erfahren hast?
Ich habe gerade Gitarre gespielt und dann klingelte das Telefon.

Was hat dich dazu bewegt am BLOOOM Award by WARSTEINER teilzunehmen?
Ich finde es großartig, dass der BLOOOM Award den verschiedensten Disziplinen der Kreativbranche eine Plattform bietet, sich zu präsentieren. Als Industriedesigner hatte ich so die Gelegenheit, auch eine meiner Arbeiten zu zeigen, die im Spannungsfeld zur Kunst hin entstanden ist.

Hast du dich schon einmal für den BLOOOM Award oder einen anderen Wettbewerb beworben? Das ist meine erste Bewerbung beim BLOOOM Award. 2007 habe ich mich für den PininfarinaFörderpreis beworben.

Hast du ein Vorbild, oder gibt es jemanden, der dich besonders inspiriert?
Ich finde Ettore Sottsass ́ Radikalität und Witz großartig.

Gibt es etwas (z.B. ein Erlebnis), das dein künstlerisches Schaffen besonders geprägt hat? Bei uns zu Hause wurde immer viel improvisiert und so habe ich früh gelernt, dass die Perspektive auf die Dinge diese immer wieder verändern können. Das ist ein Umstand, der sich nicht erschöpft und immer wieder für neue Inspiration sorgt.

Hast du bereits an einer Gruppenausstellung teilgenommen oder hast du deine Arbeiten in einer Soloshow gezeigt? Ich habe einige meiner Keramikarbeiten in Gruppenausstellungen in der Alexander Hall und der Jen Library in Savannah, Georgia (USA) präsentiert. Als Industriedesign Student habe ich regelmäßig an den Ausstellungen der Hochschule Darmstadt bzw. der UDK Berlin teilgenommen.

Ist deine Arbeit speziell für den Wettbewerb entstanden? Wenn nicht, warum hast du gerade diese Arbeit eingesandt?
Ich habe die Arbeit “Crescendo” für den BLOOOM Award ausgewählt, da sie meine Auseinandersetzung mit der Frage illustriert, was die Dinge sind und was sie bedeuten. Sie ist für mich auch eine Hinwendung zum freien und persönlichen Arbeiten. Dabei interessiert mich die Form in ihrer rein ästhetischen Funktion besonders.

Hast du einen Tipp für die Teilnehmer im nächsten Jahr, der dir besonders am Herzen liegt?
Jeder sollte sich mit einer Arbeit bewerben, mit der er sich am besten identifizieren kann.

 

 

INTERVIEW MIT KATRIN RODEGAST

Was bedeutet es für dich, unter den Finalisten zu sein?
Ich freue mich sehr über das positive Feedback zu “Soft Cover"! Das ist eine tolle Bestätigung und eine schöne Belohnung für die vier Monate Arbeit, die in dem Stück stecken. Außerdem freue ich mich, dass jetzt so viele Leute die Gelegenheit bekommen, den Quilt auf einer großen Messe zu sehen.

Was hast du gerade gemacht, als du davon erfahren hast?
Ich war im Urlaub in Kalifornien.

Was hat dich dazu bewegt am BLOOOM Award by WARSTEINER teilzunehmen?
Zum einen bietet der Award viele Gelegenheiten, andere Designer, Galeristen und potenzielle Kunden kennenzulernen. Zum anderen ist die tolle Location, das Staatenhaus am Rheinpark, ein wunderbarer Ort, um meine Arbeit zu präsentieren.

Hast du dich schon einmal für den BLOOOM Award oder einen anderen Wettbewerb beworben?
Mit meinem Quilt "Soft Cover" habe ich in diesem Jahr den Focus Award, den :output Award und den renommierten Designpreis "Red Dot" gewonnen. Im Oktober bin ich als Finalistin des Adobe Awards nach Taipeh eingeladen. Das sind schon außergewöhnliche Auszeichnungen, über die ich mich sehr freue. Da "Soft Cover" mein erstes großformatiges Kunstobjekt ist, war in diesem Jahr auch der Blooom Award für mich interessant.

Hast du ein Vorbild, oder gibt es jemanden, der dich besonders inspiriert?
Ich finde Thomas Demands Arbeiten großartig. Er arbeitet akribisch und präzise an seinen Modellen – und wirft nach dem Fotoshooting alles weg. Beeindruckt haben mich auch Walton Fords Bilder, die ich 2010 im Hamburger Bahnhof in Berlin gesehen habe. Seine Farbigkeit und die großen Formate trugen auch mit zu meiner Entscheidung bei, großformatig zu arbeiten. Außerdem sind Bela Borsodis Arbeiten eine große Inspiration, da er wie ich taktil arbeitet.

Gibt es etwas (z.B. ein Erlebnis), das dein künstlerisches Schaffen besonders geprägt hat?
Sicherlich mein Umzug nach Berlin. Die Stadt gibt so viel Input, hat so viel Streetart, verrückte Läden, Events und Galerien, dass es immer viel zu Entdecken gibt. Hier arbeiten so viele gute Künstler, die mich permanent motivieren, etwas Neues auszuprobieren und mit ungewöhnlichen Materialien zu experimentieren. Außerdem bringt jede Reise, z.B. in die Galerien und Museen von London, Los Angeles oder San Francisco, neue Ideen. Ich liebe auch Supermärkte und Trödelmärkte im Ausland. Hier kaufe ich seltenen Krimskrams ein, den man für neue Arbeiten verwenden kann.

 

 

DUTCH WINNER

INTERVIEW WITH ALEX WINTERS

What does it mean to you to be the "Dutch Winner"?
Probably the same when I would be of any other nationality.

What when you came to know about it?
I was working on my boat when the phone ringed, I saw a German number in the display of my cell-phone and thought it was some one from Berlin, instead it was a madam from Blooom who congratulated me; afterwards I continued working on the woodwork.

What was your motive to apply for the BLOOOM Award by WARSTEINER?
An opinion sets some balance in your acts; a competition is such one to give.

Have you applied for any other contest before?
When I was 13 I applied for a contest on television to depict your favorite music group. With a gouache of A-HA I won the first prize; an 8-Bit game console.

How did you get in contact with art?
My old neighbor painted Dutch landscapes on milk jugs, I was 6 when he died and he left me a box with oil paint and some panels with the outlines of different birds.

Do you have any idol or is there anyone who inspires you notably?
I have a big pool with names, it's random and names are added or put aside.
The names that in today’s small selection: Absalon - Antonín Dvořák - Billy Idol - Bruce Campbell - Bruce Nauman - Cy Twombly - Edward D. Wood Jr. - Erwin Wurm - Fred Sandback - Gabriel Lester - Gregor Schneider - Hannah Wilke - Jan de Cock - Job Koelewijn - Joan Miró - John Baldessari - Jørgen Leth - Kane Hodder - Lisi Raskin - Mark Z.Danielewski - Mike Patton - On Kawara - Paul McCarthy - Paul van Ostaijen - Pierre de Fermat - Ray Charles - René Daniëls - Roman Opałka - Sol LeWitt - Sven Kroner - Yves Klein.

Is there anything (e.g. an experience) that has influenced your artistic work?

On the academy I worked in a duo. A teacher once told us that in our collaboration he was searching for possible usage, while I was looking for what it wasn't. Not long after that observation we disbanded and I went on with the struggle of the drawing in an incoherent world.

Have you participated in a group-show or have you even already had a solo show before?
Yes.

Did you produce your work especially for this contest? If not - why did you apply with this work?
It was hidden in my studio and it fitted within my thoughts about the conditions for appliance.

Do you have an advice for the applicants of next year?
Wait till the very last minute to apply so the time till the final result is the shortest time possible.

Did you know about the BLOOOM Award by WARSTEINER before?
No.

What do you expect from your participation in the special exhibition in line with the ART.FAIR?

My expectations never correspond with reality. "On my 7th birthday my mother let me choose whatever I wanted on my sandwich, but my herring-liquorice-chocolate-strawberries-cheese-peppermint-almond cake sandwich wasn't the sum of all good things I expected. Now I just want to discus reality, the present and gifts".

As " Dutch Winner" you will travel to Art Basel Miami Beach. Have you already been there or to any other art fair?
Not yet in Miami Beach, but I did visit several others, amongst them Art Forum Berlin, MiArt - Milan, The Armory Show - New York, Art Amsterdam, Art Rotterdam, Kunstvlaai - Amsterdam, Kunstmarkt in 't Mark - Oldemarkt.

How important are art fairs to young artists?
Every showcase, if it’s in the privacy of your studio amongst friends, in a gallery with only invited guests or in a crowded place like a fair, it gives a direct reflection on your work. In every stage of your practice it is good to see if your vision levels with your thoughts.

Which platform do you use to get known?
To get known is the side effect of getting your work done.

In addition to the journeys, you will receive a one year long mentorship. Witch advantages will you gain by this award compared to a cash prize?
Money that you don't receive you can't spend on things that are bad for you. Having a mentor could be a pleasant tool to get familiar with the associations made by a trained eye, a theoretical view that can give answers or welcome questions. Sometimes it’s easier if someone else reaches you something that's already there. (Why don’t we think about it ourselves?)