FINALISTEN INTERVIEWS 2011
INTERVIEW MIT DIANA AKOTO-YIP
Was bedeutet es für dich, unter den Finalisten zu sein?
Ich freue mich natürlich darüber und begreife es als Chance.
Was hast du gerade gemacht, als
du davon erfahren hast?
Ich saß abends daheim vorm Rechner,
las die Email und habe „Yeah“ geschrien.
Was hat dich dazu bewegt am
BLOOOM Award by WARSTEINER teilzunehmen?
Ein Freund von mir hat mir geraten,
mich zu bewerben.
Hast du dich schon einmal für den
BLOOOM Award oder einen anderen Wettbewerb beworben?
Für BLOOOM noch nicht, für andere
Wettbewerbe schon.
Hast du ein Vorbild, oder gibt es
jemanden, der dich besonders inspiriert?
Ich habe kein Vorbild in Gestalt
eines übermächtigen Idols. Inspiration finde ich ständig bei Menschen, die meine
Arbeit und mich verstehen und reflektieren können. Natürlich inspirieren mich
phasenweise Ausstellungen, Performances einzelner Künstler oder auch das
Weltgeschehen. Aber es ist nicht möglich, hier etwas hervorzuheben, weil die
Inspiration wohl eher zufällig sich Bahn bricht und von meinem momentanen
Interesse abhängt.
Gibt es etwas (z.B. ein
Erlebnis), das dein künstlerisches Schaffen besonders geprägt hat?
Wahrscheinlich meine
Hausgemeinschaft in Mülheim / Ruhr, in der ich nach dem Abitur für ein paar
Jahre wohnte. In der Gruppe aus Künstlern, Lebenskünstlern und Randexistenzen
konnte sich jeder frei von normierten Lebensentwürfen entwickeln.
Hast du bereits an einer
Gruppenausstellung teilgenommen oder hast du deine Arbeiten in einer Soloshow
gezeigt?
Ich habe an mehreren
Gruppenausstellungen und einer Doppelausstellung, teilgenommen, aber noch keine
Einzelausstellung gezeigt.
Ist deine Arbeit speziell für den
Wettbewerb entstanden? Wenn nicht, warum hast du gerade diese Arbeit eingesandt?
Die Idee zu Take a Pic ist 2010
entstanden, im März 2011 reiste ich für die Fotos und Videos nach Ghana. Dabei
hatte ich den Wettbewerb noch nicht im Sinn. Allerdings konnte ich mir auf
Anhieb vorstellen, dass mein auf Interaktivität mit und Reflektion durch das
Publikum ausgelegtes Werk beim BLOOOM Award und auf der ART.FAIR gut aufgehoben
ist.
Hast du einen Tipp für die
Teilnehmer im nächsten Jahr, der dir besonders am Herzen liegt?
Macht kein Werk für den Wettbewerb, sondern für euch. Dann
ist es umso schöner, wenn ihr im Wettbewerb besteht.
INTERVIEW MIT "BerliNeon" UND SEINEN ELTERN BERLINJOHN UND BERLINTINA
Was
bedeutet es für dich, unter den Finalisten zu sein?
Ihr glaubt gar nicht,
wie stolz mene Eltern und Freunde sind! Ein Finalist zu sein, fühlt sich so
lebendig an! Das erste Mal raus aus Berlin, und jede Menge neue Kunst
entdecken, mit der ganzen Family!
Was
hast du gerade gemacht, als du davon erfahren hast?
Das war am helligsten
Tag als Papi mich tanzend aus dem Schlaf geflackert hat. Mami hat mir zur Feier
ein neon Herz gebastelt.
Was hat dich dazu bewegt am BLOOOM Award by
WARSTEINER teilzunehmen?
Das Anmeldeformular war überhaupt nicht Laser Baby gerecht, schon das Ausfüllen
wurde zum Abenteuer. Aber BLOOOM bedeutet doch Baby Laser vOoOn
Morgen ?
Hast
du dich schon einmal für den BLOOOM Award oder einen anderen Wettbewerb
beworben?
Mein erstes Mal, bin
doch erst frisch geboren.
Hast du ein Vorbild, oder gibt es jemanden, der dich
besonders inspiriert?
Papi hat mir von Heinrich Göbel und
Thomas Edison erzählt, das sind die Erfinder des Lichtes. Die haben noch echte
Glühbirnen wachsen lassen.
Gibt es etwas (z.B. ein Erlebnis), das dein
künstlerisches Schaffen besonders geprägt hat?
Ich mache schon Laser Streetart seit ick denken kann. Das Wichtigste war,
dass Mami und Papi mir das Leben geschenkt haben.
Hast du bereits an einer Gruppenausstellung
teilgenommen oder hast du deine Arbeiten in einer Soloshow gezeigt?
Soloshow :) mit Mami und Papi, jede Nacht!
Ist
deine Arbeit speziell für den Wettbewerb entstanden? Wenn nicht, warum hast du
gerade diese Arbeit eingesandt?
Ick hab mich mit
Laser Streetart beworben, weil ich einfach alle Menschen zum Strahlen bringen
möchte, meine Kunst muss keiner kaufen ums zu erleben!
Hast
du einen Tipp für die Teilnehmer im nächsten Jahr, der dir besonders am Herzen
liegt?
Wie Mami sagt: all
you need is love
INTERVIEW MIT BENEDIKT BRAUN
Was
bedeutet es für dich, unter den Finalisten zu sein?
Ich
war begeistert.
Was
hast du gerade gemacht, als du davon erfahren hast?
Ich
habe gerade geschlafen. Als ich um 15 Uhr aufgewacht bin, habe ich den Anruf in
Abwesenheit gesehen und dann später davon erfahren.
Hattest
du das Gefühl, dass du es unter die Finalisten schaffen wirst?
Kann
ich nicht sagen, das ist ja immer von vielen verschiedenen Faktoren abhängig.
Dennoch bin ich mir über die Stärke dieser Arbeit bewusst.
Hast
du dich schon einmal für den BLOOOM Award oder einen anderen Wettbewerb
beworben?
Nein.
Wie
bist du zur Kunst gekommen?
Tatsächlich
gibt es da ein Schlüsselerlebnis. Im Alter von 18 Jahren habe ich mit Bitumen
und Glasproben und Lackfarben experimentiert. Meine Mutter, die zu der Zeit ein
Sommerfest organisiert hat, fand die Ergebnisse gut und hat sie dort
ausgestellt. Am Ende waren dann die meisten Arbeiten verkauft.
Hast
Du ein Vorbild, oder gibt es jemanden, der dich besonders inspiriert?
Es
gibt Künstler, die ich gut finde, die aber kein direktes Vorbild sind. Dazu
gehört z.B. Jonathan Meese, aber vor allem Arbeiten einzelner eher unbekannter
Künstler.
Gibt
es etwas (z.B. ein Erlebnis), das dein künstlerisches Schaffen besonders
geprägt hat?
Geprägt
nicht unbedingt, da ich ganz verschiedene Sachen mache – Videos, Performances,
Installationen – was mir gerade einfällt. Was mich aber besonders beeindruckt,
ist die Idee der 'Pataphysik, ein absurdistisches Philosophie- und
Wissenschafts-Konzept des französischen Schriftstellers Alfred Jarry.
Hast
du bereits an einer Gruppenausstellung teilgenommen oder hast du deine Arbeiten
in einer Soloshow gezeigt?
Sowohl
als auch.
Ist
deine Arbeit speziell für den Wettbewerb entstanden? Wenn nicht, warum hast du
gerade diese Arbeit eingesandt?
Nein,
sie ist nicht speziell zu diesem Anlass entstanden. Ich denke die Arbeit ist
eindeutig aber bietet den Betrachtern gleichzeitig verschiedene Zugänge.
Hast
du einen Tipp für die Teilnehmer im nächsten Jahr, der dir besonders am Herzen
liegt?
Ja,
beschäftigt euch mit 'Pataphysik!!!
INTERVIEW MIT PIETER BRENNER
Was bedeutet es für dich, unter den Finalisten
zu sein?
Das ist immer eine der größten Ehren, als
Künstler von Fachkundigen ausgezeichnet zu werden, als Künstler wiegt für dich
das schon schwer, wenn z.B. Joko Winterscheidt oder Catharina Cramer positiv über
deiner Arbeit urteilen. Das gibt schon Rückenwind.
Was hast du gerade gemacht, als du davon
erfahren hast?
Ein bisschen an meinem Stuhl geleckt, um meinen
Blutzucker zu
erhöhen;-)
Was hat dich dazu bewegt am BLOOOM Award by
WARSTEINER teilzunehmen?
Interessantes Konzept, gute Chance, sinnvolle
Preise, Bier und Kunst. Könnte von mir stammen.
Hast du dich schon einmal für den BLOOOM Award
oder einen anderen Wettbewerb beworben?
Nein. Generell bin ich leider zu beschäftigt.
Hast du ein Vorbild, oder gibt es jemanden, der
dich besonders inspiriert?
Ich denke Vorbilder wirken sich eher negativ
auf das künstlerische Schaffen aus, also ideengeschichtlich ja durchaus
Vorbilder, personenbezogen nein. Als Künstler lebt man von seinem individuellen
Ansatz. Ich denke, der eigene Ansatz wird durch eine
Ikonisierung konterkariert. Dann kommst du zu so Aussagen wie, ich mach
das mal mehr so Warhol Style oder mal diesen bekannten Graffitti Künstler nach.
Da bist du schnell in einer schwierigen Ecke.
Gibt es etwas (z.B. ein Erlebnis), das dein
künstlerisches Schaffen besonders geprägt hat?
Nun, es gab einen Tag, an dem ich aufwachte und
dem Nebel entfloh, ich begann mich von den ganzen äußeren Einflüssen zu lösen
und die ganzen Erwartungen an meine Person zu brechen, seitdem versuche ich
diese gewonnene Klarheit in meinen Entwürfen umzusetzen.
Hast du bereits an einer Gruppenausstellung
teilgenommen oder hast du deine Arbeiten in einer Soloshow gezeigt?
Nein.
Ist deine Arbeit speziell für den Wettbewerb
entstanden? Wenn nicht, warum hast du gerade diese Arbeit eingesandt?
Es ist momentan meine beste Arbeit, die Form,
die Dramaturgie, die Narration des Stuhls sind einfach speziell. Die Konzeption
des Materials, der Personalisierungseffekt durch Konsum und damit der Zusammenhang
zum Rohstoff manifestieren sich in dem Stuhl und das obwohl er gleichzeitig so
naiv und kindisch ist.
Hast du einen Tipp für die Teilnehmer im
nächsten Jahr, der dir besonders am Herzen liegt?
Ich glaube, man sollte einfach die Arbeiten
machen, die man fühlt (dass man sie machen kann/muss), ganz abgesehen, ob diese
jetzt bei einem Award gewinnen kann oder nicht. Somit hat sich zumindest die
Frage nach der Qualität der eigenen Arbeit schon erübrigt. Glück ist im Leben
immer notwendig aber gleichzeitig immer auch da. Sonst hilft vielleicht noch
Geld und Beten. Und manchmal nicht mal das.
INTERVIEW MIT LUKAS FRANCISZKIEWICZ
Was bedeutet es für dich, unter den Finalisten zu sein?
Ich freu mich sehr, dass alle Finalisten die Möglichekit erhalten auf der BLOOOM auszustellen.
Was hast du gerade gemacht, als du davon erfahren hast?
Ich war gerade in den Vorbereitungen für mein nächstes Projekt.
Was hat dich dazu bewegt am BLOOOM Award by WARSTEINER teilzunehmen?
Ich finde es spannend mein Projekt, das im Rahmen meines Design-Studiums entstanden ist, in einem künstlerischen Kontext zur Diskussion zu stellen. Diese Grenzüberschreitungen sind zwar nichts Neues aber, wie ich finde, eine sehr wertvolle Erfahrung. Gerade weil ich meinen Beitrag weiterhin dem Design verorten würde.
Hast du dich schon einmal für den BLOOOM Award oder einen anderen Wettbewerb beworben?
Es ist das erste mal, dass ich beim BLOOOM Award teilnehme und auch die erste Auszeichnung meines Projektes „beta“.
Gibt es etwas (z.B. ein Erlebnis), das dein künstlerisches Schaffen besonders geprägt hat?
Ich bin ständig auf der Suche nach neuen Möglichkeiten mich auszudrücken. Das Studium ist dabei für mich ein offener Weg des Verwerfens.
Hast du bereits an einer Gruppenausstellung teilgenommen oder hast du deine Arbeiten in einer Soloshow gezeigt?
Ich habe bereits an einigen Gruppenaustellungen teilgenommen. Auch weiterhin möchte ich mich intensiv mit der inhaltlichen und erfahrbaren Gestaltung von Ausstellungen befassen.
Ist deine Arbeit speziell für den Wettbewerb entstanden? Wenn nicht, warum hast du gerade diese Arbeit eingesandt?
Die Arbeit ist, unabhängig vom BLOOOM Award, das Ergebnis meines 5. Semesters im Studiengang „Industriedesgn B.A.“ an der Muthesius Kunsthochschule Kiel. Das Projekt wurde Betreut von Prof. Frank Jacob. Der eigentliche Wert des Projektes liegt im Dialog, der angestoßen werden soll. Eine Ausstellung wie die BLOOOM ist ein idealer Ort, um die Gedanke aufzugreifen und weiterzuführen.
INTERVIEW MIT JOHANNES GRAMM
Was bedeutet es für
dich, unter den Finalisten zu sein?
Ich
bin neugierig, was kommt.
Was hast du gerade
gemacht, als du davon erfahren hast?
Ich
hab Emails gelesen.
Was hat dich dazu
bewegt am BLOOOM Award by WARSTEINER teilzunehmen?
Ich
wurde von Freunden dazu aufgefordert.
Hast du dich schon
einmal für den BLOOOM Award oder einen anderen Wettbewerb beworben?
Ich
hab mich noch nie für den BLOOOM Award beworben aber für andere Wettbewerbe.
Hast du ein Vorbild,
oder gibt es jemanden, der dich besonders inspiriert?
Ich
mag unter anderem George Carl, Don Martini, Charlie Rivel, Arthur Cravan und
die Jazzsängerin Katharina Debus
Gibt es etwas (z.B.
ein Erlebnis), das dein künstlerisches Schaffen besonders geprägt hat?
Meine
Neugierde, die Bilder von Grünewald, draußen spielen als Kind.
Hast du bereits an
einer Gruppenausstellung teilgenommen oder hast du deine Arbeiten in einer
Soloshow gezeigt?
Ich
habe schon Ausstellungen gemacht.
Ist deine Arbeit
speziell für den Wettbewerb entstanden?
Ich habe das Bild nicht für
den Wettbewerb hergestellt.
Wenn nicht, warum hast
du gerade diese Arbeit eingesandt?
Ich
mag es und es ist ein gutes Bild.
Hast du einen Tipp für
die Teilnehmer im nächsten Jahr, der dir besonders am Herzen liegt?
Den
Tipp gebe ich nach dem Wettbewerb.
INTERVIEW MIT ANNE KÜCKELHAUS
Was bedeutet es für dich, unter den Finalisten zu sein?
Es ist
ein Erfolg, aus so einer großen Zahl von Einsendungen ausgewählt zu werden und
natürlich auch eine schöne Bestätigung für die eigenen Arbeit!
Was hast du gerade gemacht, als du davon erfahren hast?
Gefrühstückt!
Was hat dich dazu bewegt am BLOOOM Award by WARSTEINER teilzunehmen?
Der ungewöhnliche Preis hat
mich sehr gereizt.
Hast du dich schon einmal für den BLOOOM Award oder einen anderen
Wettbewerb beworben?
Es
gehört zur Arbeit als Künstlerin dazu Bewerbungen zu schreiben, sich um
Ausstellungen zu bemühen, etc..
Hast du ein Vorbild, oder gibt es jemanden, der dich besonders inspiriert?
Niemanden
konkret. Natürlich z.B. andere Künstler, deren Arbeiten ich schätze, aber auch
Leute, die mich unterstützen
Gibt es etwas (z.B. ein Erlebnis), das dein künstlerisches Schaffen
besonders geprägt hat?
Alle
meine Arbeiten beruhen letztendlich auf alltäglichen Erlebnissen.
Hast du bereits an einer Gruppenausstellung teilgenommen oder hast du deine
Arbeiten in einer Soloshow gezeigt?
Diverse.
Sowohl Einzelausstellunen als auch Gruppenausstellungen im In- und Ausland.
Ist deine Arbeit speziell für den Wettbewerb entstanden? Wenn nicht, warum
hast du gerade diese Arbeit eingesandt?
Nein. Da meine Arbeiten Skulpturen,
bzw. kleine Installationen sind, man aber nur eine Fotografie einreichen
durfte, kam es darauf an, dass sich auf einem Bild alle wichtigen Aspekte der
Arbeit erschließen. Das hat die Auswahl der Arbeit maßgeblich mitbestimmt.
INTERVIEW MIT FRANZISKA PETER
Was bedeutet es für dich, unter den Finalisten zu sein?
Ich freue mich sehr darüber, dass
meine Arbeit ausgewählt wurde und ich die Möglichkeit habe, mein Video einem so
breiten Publikum zu zeigen und direkte Reaktionen zu erfahren.
Was hast du gerade gemacht, als du davon erfahren hast?
Ich hatte eine Küchenschürze
umgebunden, in der linken Hand das Handy, in der rechten Hand den Kochlöffel
und machte mir gerade das Mittagessen.
Was hat dich dazu bewegt am BLOOOM Award by WARSTEINER teilzunehmen?
Ich konnte mich mit einer neueren
Arbeit bewerben, die sich formal nicht so leicht kategorisieren lässt. Und ist
dies meist hinderlich und wird vielen anderen Ausschreibungsanforderungen nicht
gerecht, hatte ich den Eindruck, dass genau solche Arbeiten, d.h. die sich in
viele künstlerische Bereiche gleichzeitig erstrecken, besonders willkommen
sind.
Hast du dich schon einmal für den BLOOOM Award oder einen anderen
Wettbewerb beworben?
Von dem Award hatte ich zwar schon
letztes Jahr gehört, aber mich dieses Jahr erstmalig beworben. Ansonsten
bewerbe ich mich regelmäßig für Kunstwettbewerbe und ähnliches.
Hast du ein Vorbild, oder gibt es jemanden, der dich besonders inspiriert?
Nein, ein Vorbild habe ich nicht. Es
gibt aber viele Personen aus den unterschiedlichsten Kunstrichtungen, die ich
bewundere, von deren Arbeiten ich begeistert bin und von denen ich mich
inspirieren lasse.
Gibt es etwas (z.B. ein Erlebnis), das dein künstlerisches Schaffen
besonders geprägt hat?
Nein, da gibt es kein Erlebnis. Wenn
mich irgendwas geprägt hat, dann vielleicht die Erkenntnis, dass man aus dem
Eigenen schöpfen und schaffen kann; man muss sich nur trauen.
Hast du bereits an einer Gruppenausstellung teilgenommen oder hast du deine
Arbeiten in einer Soloshow gezeigt?
Ja. Beides.
Ist deine Arbeit speziell für den Wettbewerb entstanden? Wenn nicht, warum
hast du gerade diese Arbeit eingesandt?
Nein, die Arbeit ist nicht speziell
dafür entstanden. Ich habe diese Arbeit eingereicht, weil sie unter anderem die
„klassisch“ künstlerischen Ausdrucksmittel Zeichnung und Malerei mit Video
verbindet und zusätzlich durchdrungen ist von einer weiteren künstlerischen
Disziplin - der Musik. Ich dachte mir, damit entspricht sie eigentlich sehr gut
dem konzeptuellen Ansatz der BLOOOM - Arbeiten aus den Grenzbereichen und den
Schnittstellen künstlerischer Disziplinen zu präsentieren.
Hast du einen Tipp für die Teilnehmer im nächsten Jahr, der dir besonders
am Herzen liegt?
Ja. Macht mit!!!
INTERVIEW MIT PETER QUILITZSCH
Was bedeutet es für dich,
unter den Finalisten zu sein?
Ich empfinde es als eine großartige Auszeichnung und freue mich
sehr über die Wertschätzung meiner Arbeit. Ich freue mich auch sehr darauf, die
anderen Finalisten kennenzulernen und auf den Gedankenaustausch mit Ausstellern
und Messebesuchern.
Was hast du gerade
gemacht, als du davon erfahren hast?
Ich habe gerade Gitarre gespielt und dann klingelte das Telefon.
Was hat dich dazu bewegt
am BLOOOM Award by WARSTEINER teilzunehmen?
Ich finde es großartig,
dass der BLOOOM Award den verschiedensten Disziplinen der Kreativbranche eine
Plattform bietet, sich zu präsentieren. Als Industriedesigner hatte ich so die
Gelegenheit, auch eine meiner Arbeiten zu zeigen, die im Spannungsfeld zur
Kunst hin entstanden ist.
Hast du dich schon einmal für den BLOOOM Award oder einen anderen Wettbewerb beworben? Das ist meine erste Bewerbung beim BLOOOM Award. 2007 habe ich mich für den PininfarinaFörderpreis beworben.
Hast du ein Vorbild, oder
gibt es jemanden, der dich besonders inspiriert?
Ich finde Ettore Sottsass ́ Radikalität und Witz großartig.
Gibt es etwas (z.B. ein Erlebnis), das dein künstlerisches Schaffen besonders geprägt hat? Bei uns zu Hause wurde immer viel improvisiert und so habe ich früh gelernt, dass die Perspektive auf die Dinge diese immer wieder verändern können. Das ist ein Umstand, der sich nicht erschöpft und immer wieder für neue Inspiration sorgt.
Hast du bereits an einer Gruppenausstellung teilgenommen oder hast du deine Arbeiten in einer Soloshow gezeigt? Ich habe einige meiner Keramikarbeiten in Gruppenausstellungen in der Alexander Hall und der Jen Library in Savannah, Georgia (USA) präsentiert. Als Industriedesign Student habe ich regelmäßig an den Ausstellungen der Hochschule Darmstadt bzw. der UDK Berlin teilgenommen.
Ist deine Arbeit speziell
für den Wettbewerb entstanden? Wenn nicht, warum hast du gerade diese Arbeit
eingesandt?
Ich habe die Arbeit “Crescendo” für den BLOOOM Award ausgewählt,
da sie meine Auseinandersetzung mit der Frage illustriert, was die Dinge sind
und was sie bedeuten. Sie ist für mich auch eine Hinwendung zum freien und
persönlichen Arbeiten. Dabei interessiert mich die Form in ihrer rein
ästhetischen Funktion besonders.
Hast du einen Tipp für die Teilnehmer
im nächsten Jahr, der dir besonders am Herzen liegt?
Jeder sollte sich mit einer Arbeit bewerben, mit der er sich am
besten identifizieren kann.
INTERVIEW MIT KATRIN RODEGAST
Was bedeutet
es für dich, unter den Finalisten zu sein?
Ich freue mich sehr über das positive
Feedback zu “Soft Cover"! Das ist eine tolle Bestätigung und eine schöne Belohnung
für die vier Monate Arbeit, die in dem Stück stecken. Außerdem freue ich mich,
dass jetzt so viele Leute die Gelegenheit bekommen, den Quilt auf einer großen
Messe zu sehen.
Was hast du
gerade gemacht, als du davon erfahren hast?
Ich war im Urlaub in Kalifornien.
Was hat dich
dazu bewegt am BLOOOM Award by WARSTEINER teilzunehmen?
Zum einen bietet der Award viele
Gelegenheiten, andere Designer, Galeristen und potenzielle Kunden kennenzulernen.
Zum anderen ist die tolle Location, das Staatenhaus am Rheinpark, ein
wunderbarer Ort, um meine Arbeit zu präsentieren.
Hast du dich
schon einmal für den BLOOOM Award oder einen anderen Wettbewerb beworben?
Mit meinem Quilt "Soft Cover" habe
ich in diesem Jahr den Focus Award, den :output Award und den renommierten
Designpreis "Red Dot" gewonnen. Im Oktober bin ich als Finalistin des
Adobe Awards nach Taipeh eingeladen. Das sind schon außergewöhnliche Auszeichnungen,
über die ich mich sehr freue. Da "Soft Cover" mein erstes großformatiges
Kunstobjekt ist, war in diesem Jahr auch der Blooom Award für mich interessant.
Hast du ein
Vorbild, oder gibt es jemanden, der dich besonders inspiriert?
Ich finde Thomas Demands Arbeiten großartig.
Er arbeitet akribisch und präzise an seinen Modellen – und wirft nach dem
Fotoshooting alles weg. Beeindruckt haben mich auch Walton Fords Bilder, die ich
2010 im Hamburger Bahnhof in Berlin gesehen habe. Seine Farbigkeit und die
großen Formate trugen auch mit zu meiner Entscheidung bei, großformatig zu
arbeiten. Außerdem sind Bela Borsodis Arbeiten eine große Inspiration, da er
wie ich taktil arbeitet.
Gibt es
etwas (z.B. ein Erlebnis), das dein künstlerisches Schaffen besonders geprägt
hat?
Sicherlich mein Umzug nach Berlin. Die Stadt
gibt so viel Input, hat so viel Streetart, verrückte Läden, Events und
Galerien, dass es immer viel zu Entdecken gibt. Hier arbeiten so viele gute
Künstler, die mich permanent motivieren, etwas Neues auszuprobieren und mit ungewöhnlichen
Materialien zu experimentieren. Außerdem bringt jede Reise, z.B. in die
Galerien und Museen von London, Los Angeles oder San Francisco, neue Ideen. Ich
liebe auch Supermärkte und Trödelmärkte im Ausland. Hier kaufe ich seltenen
Krimskrams ein, den man für neue Arbeiten verwenden kann.
DUTCH WINNER
INTERVIEW WITH ALEX WINTERS
What does it mean to
you to be the "Dutch Winner"?
Probably the same when I would be of any other nationality.
What when you came to
know about it?
I was working
on my boat when the phone ringed, I saw a German number in the display of my
cell-phone and thought it was some one from Berlin, instead it was a madam from
Blooom who congratulated me; afterwards I continued working on the woodwork.
What was your motive
to apply for the BLOOOM Award by WARSTEINER?
An opinion sets some balance in your acts; a competition is
such one to give.
Have you applied for
any other contest before?
When I was 13
I applied for a contest on television to depict your favorite music group. With a gouache
of A-HA I won the first prize; an 8-Bit game console.
How did you get in
contact with art?
My old
neighbor painted Dutch landscapes on milk jugs, I was 6 when he died and he
left me a box with oil paint and some panels with the outlines of different
birds.
Do you have any idol
or is there anyone who inspires you notably?
I have a big
pool with names, it's random and names are added or put aside.
The names that
in today’s small selection: Absalon - Antonín Dvořák - Billy Idol - Bruce
Campbell - Bruce Nauman - Cy Twombly - Edward
D. Wood Jr. - Erwin Wurm - Fred Sandback - Gabriel
Lester - Gregor Schneider - Hannah
Wilke - Jan de Cock - Job Koelewijn - Joan Miró - John Baldessari -
Jørgen Leth - Kane Hodder - Lisi Raskin - Mark Z.Danielewski - Mike Patton - On
Kawara - Paul McCarthy - Paul
van Ostaijen - Pierre de Fermat - Ray
Charles - René Daniëls
- Roman Opałka - Sol LeWitt - Sven Kroner - Yves Klein.
Is there anything (e.g. an experience) that has influenced your artistic work?
On the academy I worked in a duo. A teacher once told us that in our collaboration he was searching for possible usage, while I was looking for what it wasn't. Not long after that observation we disbanded and I went on with the struggle of the drawing in an incoherent world.
Have you participated
in a group-show or have you even already had a solo show before?
Yes.
Did you produce your
work especially for this contest? If not - why did you apply with this work?
It was hidden in my studio and it fitted within my thoughts
about the conditions for appliance.
Do you have an advice
for the applicants of next year?
Wait till the very last minute to apply so the time till the
final result is the shortest time possible.
Did you know about
the BLOOOM Award by WARSTEINER before?
No.
What do you expect from your participation in the special exhibition in line with the ART.FAIR?
My expectations never correspond with reality. "On my 7th birthday my mother let me choose whatever I wanted on my sandwich, but my herring-liquorice-chocolate-strawberries-cheese-peppermint-almond cake sandwich wasn't the sum of all good things I expected. Now I just want to discus reality, the present and gifts".
As " Dutch
Winner" you will travel to Art Basel Miami Beach. Have you already been
there or to any other art fair?
Not yet in
Miami Beach, but I did visit several others, amongst them Art Forum Berlin, MiArt
- Milan, The Armory Show - New York, Art Amsterdam,
Art Rotterdam, Kunstvlaai - Amsterdam, Kunstmarkt in 't Mark - Oldemarkt.
How important are art
fairs to young artists?
Every showcase, if it’s in the privacy of your studio
amongst friends, in a gallery with only invited guests or in a crowded place
like a fair, it gives a direct reflection on your work. In every stage of your
practice it is good to see if your vision levels with your thoughts.
Which platform do you
use to get known?
To get known is the side effect of getting your work done.
In addition to the journeys, you will receive a one year
long mentorship. Witch advantages will you gain by this award compared to a
cash prize?
Money that you
don't receive you can't spend on things that are bad for you. Having a mentor
could be a pleasant tool to get familiar with the associations made by a
trained eye, a theoretical view that can give answers or welcome questions.
Sometimes it’s easier if someone else reaches you something that's already there.
(Why don’t we think about it ourselves?)